Fadenlifting Stuttgart

Fadenlifting in Stuttgart

Ihr Weg zu einem jugendlicheren Erscheinungsbild ohne Operation

Bei dieser Behandlung handelt es sich um eine sanfte und zugleich effektive Methode zur Faltenbehandlung und Straffung der Haut ohne die Notwendigkeit einer gesichtsstraffenden Operation (Facelift). Aufgrund der zunehmenden Nachfrage an möglichst wenig invasiven Behandlungen und den vergleichsweise geringen Risiken hat das Fadenlifting Stuttgart (engl. thread lifting) in den vergangenen Jahren deutlich an Zuspruch gewonnen, weshalb die Methode auch von mir sehr regelmäßig durchgeführt wird. Am häufigsten wird das Verfahren in der Gesichtsregion und am Hals angewandt. Aber auch an der Oberarminnenseite, im Bereich der Knie oder oberen Dekolleté wird diese Methode mit großem Erfolg angewendet.
Die Faltenreduzierung und Hautstraffung wird durch speziell entwickelte Fäden aus Poly-Dioxanon (PDO) erreicht, die schonend in das Unterhaut Fettgewebe eingeführt werden. PDO wird seit Jahrzehnten in der Chirurgie als sehr zugfestes und zugleich vollständig auflösbares Nahtmaterial beispielsweise zum Verschluss von Faszien im Körper verwendet.

Man unterscheidet sogenannte Mono- und Twinfäden sowie Zugfäden, die jeweils mit unterschiedlichen Eigenschaften für bestimmte Körperregionen bzw. Fragestellungen eingesetzt werden. Dabei verbindet alle eingebrachten PDO Fäden eine wertvolle Eigenschaft. Sie regen die körpereigene Kollagensynthese an, weshalb sich nach einem Zeitraum von 6 Wochen bis ca. 3 Monaten ein inneres und natürliches Stützgerüst (Matrix) innerhalb der behandelten Hautareale bildet, wodurch einerseits ein generell verjüngender Effekt der Haut im Sinne einer Hautstraffung als auch eine Faltenreduzierung erzielt werden. Bei Verwendung von Monofäden wird demnach kein sofortiger sondern vielmehr ein nachhaltiger Effekt erreicht. Entsprechende Ergebnisse werden nach ca. 6 Wochen sichtbar.

Bei Verwendung spezieller Zugfäden beim Fadenlifting die über speziell angeordnete Widerhäkchen verfügen, kann darüber hinaus ein sofortiger Straffungseffekt erreicht werden (Soft Lifting).
Hierzu werden die Fäden über eine kleine Hautöffnung zunächst in die anzuhebenden Areale subkutan, d.h. im oberflächlichen Bereich des Unterhaut Fettgewebe vorgeschoben. Anschließend wird das Gewebe mit Hilfe der Widerhakenstruktur der Fäden schrittweise auf die gewünschte Höhe angehoben und die Fäden nach penibler Ergebniskontrolle hinsichtlich Straffungseffekt, Harmonie und Symmetrie knapp unter Hautniveau abgetrennt. Je nach Lokalisation (z.B. Hängebäckchen oder Nasolabialfalten) kommen unterschiedliche Längen und Stärken solcher Fäden zum Einsatz. Da auch die Gewebeeigesnchaften sehr unterschielich sind (z.B. dünne,leichte Haut vs. dicke, schwere Haut) muss individuell entschieden werden, wieviele Fäden und in welcher Stärke den gewünschten Effekt erzielen. Ein PDO Fadenlifting ist somit eine hochindividuelle Behandlung, die Faktoren wie Festigkeit und Straffheit der Haut und das Alter berücksichtigen muss. Zur Erzielung überzeugender und vor allem nachhaltiger Ergebnisse verwende ich in meiner Praxis ausschließlich sogenannte gegossene Fäden, was bedeutet, dass die Fäden zur Bildung der hunderten von kleinen Widerhaken nicht maschinell eingeschnitten sondern diese bei voller Fadenstärke und -breite in den Faden intergriert bzw. „aufgegossen“ werden. In der Folge halten die Fäden deutlich besser, reißen weniger und erzielen deutlich bessere Straffungsergebnisse.
Im Falle der hier beschriebenen Zugfäden erreichen wir also einen Sofort-Effekt im Sinne einer sanften Gesichtsstraffung ohne Skalpell und einen Sekundäreffekt, der wie bereits beschrieben darin besteht, dass sich die Fäden in Abhängigkeit von ihrer Materialstärke und Anzahl als auch von der individuellen Gewebebeschaffenheit und Stoffwechsellage über einen Zeitraum von 12-18 Monaten wieder vollständig aufgelösen und abgebaut werden. Dabei werden sie durch körpereigenes Kollagen ersetzt, sodass sich während dieser Zeit auch der gewünschte verjüngende und stabilisierende Effekt an der behandelten Haut bemerkbar macht.

Das Wichtigste zum Fadenlifting / Soft-Lifting Stuttgart

Behandlungsdauer:ca. 45min - 1 Stunde
Besonderheiten:Monofäden zur Faltenreduzierung/ Kollagenaufbau, Zugfäden für Soft-Lifting, kombinierbar mit Hyaluronsäure, PRP, Sculptra
Betäubungsart:örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt:ambulant
Nachsorge:Körperliche Schonung für ca. 7-10 Tage, Vermeidung starker Gesichtsbewegungen /Mimik, UV-Schutz für 1-2 Wochen
Fadenentfernung:keine, selbstauflösend über 12-18 Monate
Gesellschaftsfähigkeit:je nach Verlauf sofort bis wenige Tage
Arbeitsfähigkeit:je nach Verlauf sofort bis wenige Tage
Sportliche Aktivitäten:nach ca.10 Tagen (je nach Sportart)
Behandlungskosten:Monofäden ab ca. 500€ (je nach Anzahl) Zugfäden ab ca. 1200€ (je nach Anzahl)

Haufig gestellte Fragen (FAQs) zum  Fadenlifting

Welche Areale eignen sich für ein Fadenlifting in Stuttgart?

Prinzipiell können nahezu sämtliche Regionen am Körper behandelt werden, wobei das Gesicht und die Halsregion den größten Anteil einnehmen. Dies liegt insbesondere daran, dass die Haut und das Unterhautgewebe dieser Lokalisationen aufgrund der vergleichsweise hohen Exposition gegenüber Umwelteinflüssen wie UV-Licht sowie des komplexen Aufbaus altersbedingten Veränderungen früher unterliegen wie andere Regionen. Besonders gut lassen sich erschlaffte und hängende Gesichtspartien wie die Wangen, Hängebäckchen (Jowls), eine verstrichene Kieferlinie, Marionettenfalten, vertikale Falten an Ober -und Unterlippe (Plisseefalten), erschlaffte Haut am Hals oder im Dekolleté behandeln. Weitere Regionen umfassen die Oberschenkelvorderseiten oberhalb der Knie, an welcher sich je nach Veranlagung vor allem bei schlanken Menschen altersbedingt Hauterschlaffungen mit Ausbildung querer Hautfalten entwickeln können. Durch Einbeziehung ergänzender Behandlungsansätze wie Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder Calciumhydroxylapatit (Radiesse) können diese häufig erfolgreich therapiert werden.

Welche Fäden werden beim Fadenlifting Stuttgart verwendet?

Am meisten verbreitet sind sogenannte PDO-Fäden, die aus vollständig auflösbarer und sehr gut verträglicher Poly-Milchsäure bestehen. Auch Ich verwende ausschließlich diese Fäden, die zudem eine äußerst hohe Produktqualität aufweisen. Je nach Hautbeschaffenheit und gewünschtem Effekt kommen unterschiedliche Arten von Fäden zum Einsatz, die sich in glatte Fäden (Mono- oder Twinfäden) und Zugfäden mit Widerhäkchen unterteilen lassen. Die sehr feinen Monofäden finden vor allem zur Faltenbehandlung und Verstärkung des bindegewebigen Stützgerüstes Anwendung und sind dabei linar oder spiralförmig angeordnet. Bei Twinfäden sind zwei Fäden ineinander verdrillt, wodurch entsprechend höhere Effekte erzielt werden. 
Zugfäden werden hingegen zur gezielten Straffung, Konturierung oder Anhebung bestimmter Regionen wie beispielsweise der Wangen, der Kieferlinie oder der seitlichen Augenbrauen verwendet.

Wie läuft ein Fadenlifting in Stuttgart ab?

Wie bei jeder Behandlung oder Operation steht am Anfang ein ausführliches Beratungsgespräch mit Aufklärung zu Möglichkeiten, Aussichten und potentiellen Risiken sowie die genaue Analyse der zu behandelnden Region. Nach ausgiebiger Desinfektion erfolgt zunächst eine Anzeichnung der gewünschten Zugvektoren bzw. der Richtungen, wie die Fäden eingeführt werden sollen. Das Konzept werde ich Ihnen ausführlich am Spiegel erläutern. 
Bei gewünschter Straffung und somit Verwendung von Zugfäden erfolgt zunächst eine nahezu schmerzfreie örtliche Betäubung im Bereich des geplanten Einstiegs (im Gesichtsbereich häufig vor dem Ohr oder der Schläfengegend, für den Halsbereich meist auf Höhe des Kieferwinkels). Anschließend wird die Haut punktuell eröffnet und die Zugfäden in Richtung der angezeichneten Vektoren langsam über eine spezielle Kanüle bis zum Zielpunkt vorgeschoben. Dies erfolgt meist vollkommen schmerzfrei, auch wenn vereinzelt einmal geringgradige Irritationen auftreten können. Nach exakter Positionierung und Ausrichtung aller Fäden wird die darüberliegende Haut in besonderer Weise massiert und das Gewebe durch sanften Zug mit Hilfe der kleinen Widerhäkchen und speziellen Struktur der Fäden in gewünschter Richtung gestrafft. Abschließend werden die Fadenüberstände abgetrennt, diese unter der Haut versenkt und die Eintrittspforte nochmals desinfiziert und ggf. mit einem kleinen Pflaster abgedeckt. Die behandelten Areale dürfen Sie anschließend noch einige Minuten kühlen, bevor Sie wieder nach Hause gehen dürfen. Bei Verwendung der sehr feinen Monofäden (zur Faltenbehandlung) ist eine örtliche Betäubung nur durch Auftragen einer speziellen Betäubungscreme ratsam. Die Fäden werden nach Desinfektion anschließend ebenfalls in gewünschter Richtung durch feinste Kanülen eingeführt. Ggf. kann diese Behandlung mit einer PRP-Behandlung (Eigenblutplasma) kombiniert werden, was den verjüngenden bzw. regenerativen Effekt nochmal verstärkt. Im Gegensatz zu den Zugfäden sind weitere Maßnahmen nicht erforderlich. Nach abschließender Reinigung, nochmaliger Desinfektion und Kühlung ist die Behandlung beendet.  

Kann man ein Fadenlifting mit anderen Ästhetischen Behandlungen kombinieren?

Ja, sehr gut sogar! Durch das Einbringen der Fäden lässt sich bei entsprechender Technik ein Stützgerüst im Bindegewebe aufbauen, welches seinerseits die Kollagensynthese anregt. Ergänzt man die Behandlung durch gezielte Unterspritzung mit Volumengebern wie Hyaluronsäure oder Calciumhydroxylapatit (einer ebenfalls im Körper natürlich vorkommenden und resorbierbaren Substanz), lassen sich Areale wie die Wangen oder die Halsregion auf dem Boden dieses Stützgerüsts effektiv aufbauen und führen zu einem synergistischen Effekt mit zusätzlichem Verjüngungseffekt. Eine ergänzende Behandlung mit Hyaluron kann je nach Voraussetzung simultan oder mit gewissem Abstand zum Fadenlifting durchgeführt werden. Dasselbe gilt für sämtliche Behandlungen, welche die Spannkraft der Haut und Vitalität der Haut durch Anregung regenerativer Effekte verbessern. Dazu gehören insbesondere medizinisches Microneedling, PRP oder die Verwendung von Biostimulatoren zur Kollagenstimulation wie Polymilchsäure (Sculptra).

Welche Risiken bestehen bei einem Fadenlifting?

Die Risiken sind bei entsprechender Erfahrung generell niedrig einzustufen. Häufig zeigen sich vorübergehende Spannungsgefühle und sanfte Schwellungen, die sich nach wenigen Tagen in Wohlgefallen auflösen. Die Eintrittsöffnungen sind je nach Fadenstärke für ca. 3-4 Tage evtl. noch zu erahnen. Bei Verwendung von Zugfäden kann es zu vorübergehenden Hautfältelungen oder Einziehungen kommen, die meist nach wenigen Tagen verschwunden sind und ggf. ausmassiert werden können. Selten treten kleinere Blutergüsse auf. Asymmetrien oder Dellenbildungen lassen sich bei regelrechter Handhabung weitestgehend ausschließen.

Was sollte ich nach einem Fadenlifting Stuttgart beachten?

Unmittelbar nach dem Fadenlifting ist regelmäßiges Kühlen für 1-2 Tage ratsam um mögliche Schwellungen einzudämmen. Für 24 Stunden sollten Sie auf die behandelten Areale keine Kosmetikprodukte oder Pflegecremes auftragen um Entzündungen oder Infektionen vorzubeugen. Körperliche Schonung generell sowie Sportkarenz wird für 1 Woche empfohlen. Kontaktsportarten sind für 3 Wochen zu pausieren. Auch sollten Sie für mindestens 1 Woche auf direkte und intensive Sonneneinstrahlung/Solarium sowie auf Saunabesuche verzichten. Vermeiden Sie für den Zeitraum einer Woche zu starke Gesichtsbewegungen vor allem ein zu weites Öffnen des Mundes, was ggf. Schmerzen oder sogar ein Verrutschen der Fäden verursachen kann. Ebenso sollten Sie für diesen Zeitraum auf Lebensmittel verzichten, die eine hohe Kaumuskelbetätigung bzw. viel Bisskraft erfordern. Gesichtsbehandlungen oder Massagen dürfen für 2-3 Wochen nicht durchgeführt werden.

Wenn Sie Fragen zum Thema Fadenlifting / Soft-Lifting haben kontaktieren Sie uns gerne über das Kontaktformular. Ihren persönlichen Beratungs- oder Behandlungstermin buchen Sie bei uns bequem online über unsere Homepage.
Wir freuen uns auf Sie.

Dr. med. Christoph Zimmermann

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