Bauchdeckenstraffung Stuttgart
Bauchdeckenstraffung Stuttgart
★★★★★ 4,98 · 715 Bewertungen
6.400+ Eingriffe
FEBOPRAS-zertifiziert
Schonende OP-Techniken

Bauchdeckenstraffung Stuttgart

Ihr Schritt zu einem flachen und definierten Bauch

Die Bauchdeckenstraffung Stuttgart, fachlich auch als Abdominoplastik bezeichnet, gehört zu den am häufigsten nachgefragten Operationen im Bereich der Körperstraffungen. Auch in meiner Praxis in Stuttgart wird sie sehr oft angefragt und entsprechend häufig durchgeführt. Dabei kann ich Ihnen eine ausgewiesene Expertise und einen langjährig gewachsenen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet anbieten. Die operativen Techniken an der Bauchdecke entwickle ich gemeinsam mit meinem Team kontinuierlich weiter und verfeinere sie stetig, weil ich besonders natürliche, harmonische und nachhaltige Ergebnisse erzielen möchte. Diese Haltung spiegelt sich in den hohen Zufriedenheitsraten meiner weiblichen wie männlichen Patientinnen und Patienten wider.

Wenn Sie sich an einer erschlafften Bauchhaut, hartnäckigen Dehnungsstreifen oder einer ästhetisch und funktionell störenden Fettschürze stören, die durch gesunde Ernährung, Gewichtsabnahme oder sportliche Aktivität allein nicht zu beheben sind, bin ich Ihr Ansprechpartner für eine individuell auf Sie zugeschnittene Behandlung.

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Die Bauchdeckenstraffung im Überblick

Eckdaten zur Behandlung im Schnellüberblick

Behandlungskosten:ab ca. 4.500 € (Mini-Bauchstraffung), ab ca. 8.000 € (klassisch)*
OP-Dauer:ca. 1,5–3 Stunden (je nach OP-Technik)
Narkoseart:Vollnarkose (bei Mini-Bauchstraffung ggf. Dämmerschlaf)
Klinikaufenthalt:stationär, bei Mini-Bauchstraffung ggf. ambulant
OP-Methoden:Mini-, klassische oder T-Schnitt-Abdominoplastik, optional mit Liposuktion
Besonderheiten:Rectusdiastase- & Nabelbruch-Versorgung in einer Sitzung, optional High-Definition-Liposuktion
Gesellschaftsfähigkeit:nach ca. 10–14 Tagen
Arbeitsfähigkeit:ca. 14 Tage bei Bürotätigkeit, körperlich anstrengende Berufe länger
Sportliche Aktivitäten:nach ca. 4–6 Wochen (je nach OP-Technik)
Nachsorge:Kompressionsmieder für 6 Wochen, Heftpflaster ca. 2 Wochen, Narbenpflege & UV-Schutz für 12 Monate
Nachbehandlung:regelmäßige Kontrollen bis 1 Jahr nach OP
Vorbereitung:Individuelle Beratung mit Methoden- und Konzeptwahl
Experte:Dr. med. Christoph Zimmermann (mehr erfahren)
Terminbuchung:Bequem online per Buchungssystem
* Die Kosten für Narkose und Unterbringung in der Privatklinik werden transparent und separat in Rechnung gestellt.
Dr. med. Christoph Zimmermann, Spezialist für Bauchdeckenstraffung in Stuttgart
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Ihr Experte für Bauchdeckenstraffungen

Dr. med. Christoph Zimmermann

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie · FEBOPRAS

★★★★★ 4,98 · 715 Bewertungen
  • Über 6.400 ästhetische Eingriffe in 16+ Jahren

    Umfangreiche Erfahrung in körperformenden Eingriffen — aufgebaut über internationale Stationen in Deutschland, der Schweiz und Mexiko sowie als Oberarzt an einer auf Körperstraffungen spezialisierten Praxis.

  • FEBOPRAS-Zertifizierung

    Fellow of the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery — die höchste europäische Facharztprüfung, die nur ein kleiner Teil der deutschen Plastischen Chirurgen ablegt.

  • Expertise in Body-Contouring & bariatrischer Nachstraffung

    Erfahrung in der Versorgung komplexer Fälle nach bariatrischer Operation (Magenband, Schlauchmagen, Bypass) und starkem Gewichtsverlust — mit individuell abgestimmten Konzepten aus Bauchstraffung und gezielter Körperkonturierung.

  • Spezialist für High-Definition-Liposuktion & Rectusdiastase-Versorgung

    Präzise High-Definition-Liposuktion zur Konturierung der Bauchmittellinie sowie operative Behebung von Rectusdiastase und Nabelbrüchen in einer einzigen OP-Sitzung — dank zusätzlicher Kenntnisse in der Viszeralchirurgie.

Mitgliedschaften & Zertifizierungen

Erfahrungsberichte zur Bauchdeckenstraffung

★★★★★

Basierend auf 715+ Bewertungen

Gründe und Anwendungsbereiche einer Bauchdeckenstraffung

Die Bauchdeckenstraffung richtet sich an Frauen und Männer, die eine dauerhafte Lösung für Hautüberschuss, Erschlaffung und Konturverlust im Bauchbereich suchen. Die häufigsten Gründe für eine Operation sind aus meiner langjährigen Erfahrung:

  • Erschlaffte Bauchhaut nach Schwangerschaft und Stillzeit: Je nach Verlauf der Schwangerschaft, der Größe des Kindes und der Rückstellkraft der Haut kommt es nicht selten zu irreversibler Hautschädigung in Form von Dehnungsstreifen und einem dauerhaften Konturverlust der Taillenregion.
  • Bauchwandschwäche und Rectusdiastase: Nach einer Schwangerschaft können die geraden Bauchmuskeln auseinanderweichen (Rectusdiastase), was zu einem vorgewölbten Unterbauch führt. Häufig findet sich zudem ein Bruch des Bauchnabels (Nabelhernie), der dank meiner zusätzlichen Kenntnisse in der Bauch- und Viszeralchirurgie in derselben Operation mitversorgt werden kann.
  • Hautüberschuss nach starker Gewichtsabnahme: Häufige Ursachen sind ausgeprägte Diäten oder eine bariatrische Operation, also etwa ein Magenband, ein Schlauchmagen oder ein Magenbypass. Nach erheblicher Magenverkleinerung und schneller Gewichtsreduktion zeigt die Haut am Bauch oft keine adäquate Rückbildung, sodass ausgeprägte Hautüberschüsse entstehen, die zu Ekzemen in der Unterbauchfalte, Einklemmungen im Alltag und psychischer Belastung führen können.
  • Altersbedingter Elastizitätsverlust: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannkraft. Eine Bauchdeckenstraffung kann hier helfen, dass Sie sich wieder wohl in Ihrem Körper fühlen.
  • Wunsch nach einem harmonischen Körperbild: Ein flacher Bauch trägt erheblich zu einem positiven Körper- und Lebensgefühl bei.

Aus meiner Praxis weiß ich, dass die Last überschüssiger Haut für viele Patientinnen und Patienten weit über das rein Ästhetische hinausgeht. Sie kann Hautausschläge begünstigen, sportliche Aktivitäten erheblich einschränken und nicht selten in eine psychosoziale Belastung münden, die bis zur Vermeidung von Schwimmbädern und Saunen oder zu Problemen in der Partnerschaft reichen kann. Genau hier kann eine Bauchdeckenstraffung mehr leisten als reine Konturoptimierung. Sie ermöglicht ein neues Körpergefühl, das viele meiner Patientinnen und Patienten als einen tiefgreifenden Wendepunkt beschreiben.

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Unser Qualitätsanspruch

Individuelle Beratung, Vertrauen, langfristige Begleitung

Eine Bauchdeckenstraffung ist ein anspruchsvoller Eingriff, der weit mehr verlangt als die reine Beherrschung der OP-Technik. Sie als Mensch und Individuum stehen für mich von der Erstberatung bis zur letzten Nachsorgekontrolle im Mittelpunkt. Dabei lege ich besonderen Wert auf ein ehrliches Beratungsgespräch auf Augenhöhe, in dem ich Ihre Wünsche realistisch einordne und Ihnen aufzeige, was sich operativ erreichen lässt, ohne falsche Erwartungen zu wecken.

Im Vergleich zu großen Kliniken biete ich Ihnen die persönliche Betreuung durch einen einzigen Facharzt, der Sie selbst operiert und über ein Jahr nach Ihrer Operation begleitet. Das bedeutet kurze Wege, klare Zuständigkeit und einen Ansprechpartner, der Ihren Verlauf von Anfang an kennt. Die operativen Techniken an der Bauchdecke entwickle ich kontinuierlich weiter, weil ich überzeugt bin, dass natürliche und langfristig stabile Ergebnisse nur durch eine ständige Verfeinerung der Methoden erreichbar sind.

Ablauf des Beratungsgesprächs

Etwa eine Stunde Zeit für Ihre individuelle Situation
Ein gutes Beratungsgespräch ist aus meiner Sicht das Fundament jeder erfolgreichen Bauchdeckenstraffung. Im persönlichen Gespräch verschaffe ich mir zunächst ein umfassendes Bild Ihrer Beweggründe, Ihrer Erwartungen und Ihrer medizinischen Vorgeschichte. Anschließend folgt eine sorgfältige körperliche Untersuchung, in der ich Ihre Bauchdecke abtaste und gezielt prüfe, ob eine Rectusdiastase, eine Nabelhernie oder andere strukturelle Veränderungen vorliegen, die im Rahmen der Operation mitversorgt werden sollten.

Auf Basis dieser Untersuchung erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen das passende OP-Konzept. Dabei klären wir, ob eine Mini-Bauchdeckenstraffung, eine vollständige Abdominoplastik oder bei sehr großen Hautüberschüssen die Fleur-de-Lis-Variante für Sie sinnvoll ist. Auch die Frage, ob eine simultane Liposuktion zur Konturierung der Taille oder zur Definition der Bauchmittellinie in Frage kommt, besprechen wir an dieser Stelle. Sie erhalten eine ehrliche Kosteneinschätzung, klare Informationen zum Operationsablauf und zur Nachsorge sowie ausreichend Raum für all Ihre Fragen. Sollte ich aus medizinischer Sicht von einer Operation abraten, werde ich Ihnen das offen sagen und Ihnen, soweit möglich, alternative Wege aufzeigen.

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Methoden der Bauchdeckenstraffung

Die drei wichtigsten Schnittführungen im Überblick

Die Schnittführung ist eine der zentralen Entscheidungen vor jeder Bauchdeckenstraffung, da sie maßgeblich bestimmt, wo Ihre Narbe später verläuft und wie viel Gewebe sich entfernen lässt. Grundsätzlich kommen in meiner Praxis drei verschiedene Schnittführungen zum Einsatz, die ich je nach Hautüberschuss, Ausgangsbefund und gewünschtem Ergebnis individuell wähle. Bei allen drei Varianten setze ich den Schnitt so tief am Unterbauch, dass die spätere Narbe unter Bikinihose, Slip oder Badehose verborgen bleibt.

Klassischer Bogenschnitt in der Bikinilinie

Bei der klassischen Schnittführung wird ein leicht bogenförmiger Schnitt knapp oberhalb der Schamhaargrenze gesetzt, der sich harmonisch in die natürliche Körperlinie einfügt. Diese Variante ist der bewährte Ausgangspunkt der meisten Bauchdeckenstraffungen, weil sie eine sorgfältige Korrektur von Haut und Bindegewebe erlaubt und gleichzeitig die unauffälligste Narbe hinterlässt. Sie kommt sowohl bei der Mini-Bauchdeckenstraffung als auch bei der vollständigen Bauchdeckenstraffung zum Einsatz.

Ankerschnitt

Müssen größere Gewebemengen entfernt werden, insbesondere wenn der Hautüberschuss bis weit oberhalb des Bauchnabels reicht, kommt der Ankerschnitt zum Einsatz. Hier ergänzt eine kurze vertikale Narbe in Richtung Bauchnabel die horizontale Schnittführung in der Bikinilinie. Auch wenn diese zusätzliche Narbe etwas mehr Sichtbarkeit bedeutet, gewinnen wir damit deutlich mehr Spielraum für eine harmonische Konturierung und ein stimmiges Gesamtergebnis. Der Ankerschnitt ist häufig dann die richtige Wahl, wenn nach einer Schwangerschaft oder einem moderaten Gewichtsverlust ein Hautüberschuss vorliegt, der mit dem klassischen Bogenschnitt nicht vollständig zu erfassen wäre.

W-Schnitt

Bei einer ausgeprägten Erschlaffung der Bauchdecke biete ich Ihnen den W-Schnitt an. Wie der Name andeutet, verläuft der Schnitt in einer W-förmigen Linie knapp über den Leistenbeugen und dem Schambein. Diese Schnittführung schafft die Voraussetzungen für eine besonders großflächige und gleichmäßige Straffung und kommt überall dort zum Einsatz, wo ein einfacher Bogenschnitt an seine Grenzen stößt. In der Praxis ist der W-Schnitt eine wichtige Option für Patientinnen und Patienten mit besonders überdehnter oder erschlaffter Haut.

Grafik der Methoden und Schnittführungen einer Bauchdeckenstraffung Stuttgart

Umfang einer Bauchdeckenstraffung

Mini, vollständig oder Fleur-de-Lis: Wie viel gestrafft werden muss

Während die Schnittführung beschreibt, wie der Hautschnitt geführt wird, geht es beim Umfang darum, wie viel der Bauchdecke tatsächlich gestrafft wird. Welche Variante für Sie die richtige ist, hängt vom Hautüberschuss, vom Zustand der Bauchmuskulatur und vom Bauchnabel ab. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam im Beratungsgespräch nach einer sorgfältigen Untersuchung.

Mini-Bauchdeckenstraffung (Mini-Abdominoplastik)

Die Mini-Bauchdeckenstraffung kommt zum Einsatz, wenn nur geringe Hautüberschüsse am Unterbauch vorliegen, die maximal auf Höhe des Bauchnabels reichen, und die Muskulatur der Bauchdecke noch ausreichend intakt ist. Im Unterschied zur vollständigen Bauchdeckenstraffung wird die Haut hier lediglich bis knapp oberhalb des Bauchnabels gelöst und anschließend nach unten gestrafft. Der Bauchnabel selbst bleibt dabei in seiner ursprünglichen Position, gewinnt durch den vertikalen Straffungseffekt jedoch eine schöne, leicht längsovale Form. Die spätere Narbe ist nur etwa halb so lang wie nach einer vollständigen Bauchstraffung und ähnelt einer Kaiserschnittnarbe. Geeignet ist diese Variante vor allem für schlanke Frauen und Männer mit reiner Hauterschlaffung im Unterbauch.

Vollständige Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die vollständige Bauchdeckenstraffung ist die Methode der Wahl, wenn der Hautüberschuss oder die Fettschürze über das Niveau des Bauchnabels hinausreicht oder eine deutliche Bauchwandschwäche vorliegt. Bei dieser Variante wird die Haut vom Schambein bis zum Rippenbogen gelöst, der Bauchnabel mit einem kreisrunden Schnitt aus der umgebenden Haut herausgelöst und nach der Straffung an seine neue, anatomisch passende Position im „neuen Bauch“ versetzt. Bei Bedarf straffe ich zusätzlich die innere Bauchwand durch eine sogenannte Rectusduplikatur, also durch eine Naht der auseinandergewichenen Bauchmuskeln. Auch ein begleitender Nabelbruch lässt sich an dieser Stelle verschließen. Das Ergebnis ist ein flacher, definierter Bauch mit einer Narbe, die diskret in der Bikinilinie verläuft.

Fleur-de-Lis-Bauchdeckenstraffung (T-Schnitt-Abdominoplastik)

Die Fleur-de-Lis-Variante, auch als T-Schnitt-Abdominoplastik bezeichnet, ist die umfangreichste Form der Bauchdeckenstraffung und kommt vor allem nach massivem Gewichtsverlust oder bariatrischer Operation zum Einsatz. Hier reicht die normale Schnittführung in der Bikinilinie nicht aus, um den Hautüberschuss vollständig zu entfernen. Daher wird zusätzlich ein vertikaler Schnitt vom Schambein in Richtung Brustbein angelegt, sodass insgesamt ein T-förmiges Narbenbild entsteht. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Möglichkeit, die Taille deutlich zu betonen und auch sehr ausgeprägte Hautüberschüsse harmonisch zu entfernen. Die spätere Narbenbildung ist sichtbarer als bei den anderen Verfahren, dafür gewinnen die Patientinnen und Patienten ein erheblich besseres Konturergebnis, das mit einer reinen Bikinilinien-Methode nicht erreichbar wäre.

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Bauchstraffung in Kombination mit Fettabsaugung

Wenn Hautüberschuss und Fettpolster zusammenkommen

In vielen Fällen ist eine Bauchdeckenstraffung allein nicht ausreichend, um das gewünschte Konturergebnis zu erzielen. Liegen zusätzlich zur erschlafften Haut auch lokalisierte Fettpolster vor, etwa an den Flanken, an der Taille oder im Oberbauch, kombiniere ich die Bauchstraffung mit einer gezielten Liposuktion. Die Wahl der genauen Technik richtet sich danach, ob es primär um eine Konturoptimierung oder um eine fein modellierte Definition der Bauchregion geht.

Lipoabdominoplastik: Bauchstraffung mit klassischer Fettabsaugung

Bei der Lipoabdominoplastik kombiniere ich die klassische Bauchdeckenstraffung mit einer schonenden Liposuktion. Dabei wird das Fettgewebe direkt unterhalb der Bauchhaut abgesaugt, die tiefer gelegene Fettschicht bleibt unangetastet. Diese selektive Vorgehensweise schont die Blutgefäße der Bauchdecke und sichert eine gute Versorgung des Gewebes nach der Straffung. Die Lipoabdominoplastik ist die Methode der Wahl, wenn neben dem Hautüberschuss auch deutliche Fettpolster im Flanken-, Oberbauch- oder Taillenbereich stören. Das Ergebnis ist eine harmonischere Gesamtkontur, ein deutlicherer Taillenschwung und ein insgesamt schlankerer Eindruck.

High-Definition-Liposuktion zur Bauchkonturierung

Bei besonders sportlichen Patientinnen und Patienten oder wenn der Wunsch nach einer fein definierten Bauchkontur besteht, biete ich Ihnen die High-Definition-Liposuktion an. Hier wird das Fettgewebe sehr oberflächlich abgesaugt und gezielt modelliert, sodass das natürliche Muskelrelief der Bauchwand sichtbar wird. Bei Frauen lässt sich auf diese Weise die Bauchmittellinie, die sogenannte Linea Alba, als feine „Champagnerrinne“ herausarbeiten. Bei Männern kann ein angedeutetes Sixpack-Relief geformt werden. Die High-Definition-Liposuktion ist eine technisch anspruchsvolle Variante des Body-Contourings und erfordert ein hohes Maß an chirurgischer Erfahrung sowie ein gutes ästhetisches Auge.

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Vorbereitung auf die Bauchdeckenstraffung

Wie Sie sich optimal auf den Eingriff vorbereiten

Eine sorgfältige Vorbereitung ist die Grundlage für ein gutes Operationsergebnis und einen unkomplizierten Heilungsverlauf. Folgende Punkte sind im Vorfeld einer Bauchdeckenstraffung besonders wichtig:

  • Stabiles Körpergewicht und BMI unter 30: Möglichst sollten Sie ein normales Körpergewicht erreicht und über einige Monate gehalten haben. Ein Body-Mass-Index unter 30 ist anzustreben, um die operativen Risiken zu reduzieren und ein langfristig stabiles Ergebnis zu sichern.
  • Abgeschlossene Familienplanung: Eine Schwangerschaft kann das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung nachträglich verändern. Ich empfehle daher, die Operation erst nach abgeschlossener Familienplanung durchführen zu lassen. Nach einer Schwangerschaft sollten zudem mindestens sechs bis zwölf Monate Rückbildungsphase vergangen sein.
  • Ausschluss von Hernien per Ultraschall: Bestehende Brüche der Bauchdecke wie Nabel- oder Leistenhernien sollten vor der Operation per Ultraschall objektiviert werden. Diese Untersuchung können Sie unkompliziert bei Ihrem Hausarzt oder einem Radiologen veranlassen.
  • Nikotinverzicht von mindestens vier Wochen vor bis vier Wochen nach der Operation: Nikotin beeinflusst die Wundheilung erheblich negativ. Der Verzicht reduziert das Risiko für Wundheilungsstörungen und schützt das Operationsergebnis.
  • Aktuelle Blutwerte zwei bis drei Wochen vor der OP: Diese können Sie in der Regel problemlos bei Ihrem Hausarzt anfordern. Sämtliche notwendigen Unterlagen erhalten Sie rechtzeitig von meiner Praxis.
  • Gut eingestellte Vorerkrankungen: Ein erhöhter Blutdruck oder erhöhte Zuckerwerte etwa bei einem Diabetes mellitus müssen vor der Operation nachweislich gut eingestellt sein. Akute Entzündungen oder Infektionen an der Bauchhaut müssen bis zum OP-Datum vollständig abgeheilt sein.

Außerdem empfehle ich Ihnen, in den Tagen vor der Operation für ausreichend Ruhe zu sorgen, wichtige Erledigungen vorab abzuschließen und sich Unterstützung durch Familie oder Bekannte für die ersten Tage nach dem Eingriff zu organisieren.

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Flacher gestraffter Bauch nach Bauchdeckenstraffung

Ablauf der Operation

So läuft Ihr OP-Tag in der Privatklinik ab

Am Operationstag kommen Sie je nach geplanter Narkoseform nüchtern zur vereinbarten Zeit in die Privatklinik, in der ich Sie operiere. Dort werden Sie vom Fachpersonal empfangen und vorbereitet. Ich bespreche mit Ihnen noch einmal in Ruhe den Ablauf der Operation, beantworte letzte Fragen und führe die individuelle Anzeichnung der Schnittführung auf Ihrer Bauchdecke durch. Nach einer entsprechenden Fotodokumentation werden Sie in den Operationssaal gebracht und gelagert.

Je nach geplantem Konzept versetzt der Anästhesist Sie nun in Vollnarkose oder es wird eine örtliche Betäubung in Kombination mit einem Dämmerschlaf eingeleitet. In der anschließenden Operation entferne ich schrittweise das überschüssige Haut- und gegebenenfalls Fettgewebe. Je nach Befund nehme ich zusätzliche operative Schritte vor, etwa die innere Straffung der Bauchwand durch eine Rectusduplikatur, den Verschluss eines Nabelbruchs oder die Neugestaltung des Bauchnabels. Gerade die simultane Versorgung einer Nabelhernie ist dank meiner zusätzlichen Kenntnisse in der allgemeinen Bauch- und Viszeralchirurgie in derselben Operationssitzung möglich, was viele meiner Patientinnen und Patienten als großen Vorteil schätzen.

Zum Abschluss der Operation vernähe ich alle Wunden in mehreren Schichten besonders fein, lege bei Bedarf Drainagen ein und versorge die Bauchdecke mit einem sterilen Verband. In der Regel erhalten Sie bereits im OP einen Kompressionsgurt oder das Kompressionsmieder, das Sie in den kommenden Wochen begleiten wird. Nach dem Aufwachen kommen Sie zunächst in den Aufwachraum, wo Sie engmaschig betreut werden, und anschließend je nach Vereinbarung auf die Station oder können nach ausreichender Erholung in Begleitung nach Hause entlassen werden.

dr med christoph zimmermann bauchdeckenstraffung

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Nach der Bauchdeckenstraffung

Heilung, Nachsorge und Rückkehr in den Alltag

Die Phase nach der Operation ist für ein gutes Endergebnis mindestens so wichtig wie der Eingriff selbst, weshalb ich Sie über mindestens ein Jahr engmaschig begleite. In den ersten Tagen sind Schonung, ruhige Bewegungen und eine leicht nach vorne gebeugte Körperhaltung notwendig, um die frisch operierte Bauchdecke zu entlasten. Ein gewisses Spannungsgefühl ist in dieser Phase normal und legt sich Schritt für Schritt mit zunehmender Mobilität. Eine ausgewogene Balance zwischen sanften, kurzen Spaziergängen und Ruhephasen in entspannter Beuge der Hüften und Knie hat sich hierbei sehr bewährt.

Für mindestens sechs Wochen tragen Sie konsequent das Kompressionsmieder, das Schwellungen entgegenwirkt und die Stabilisierung der Bauchdecke unterstützt. Heftpflaster zur Wundabdeckung bleiben für etwa zwei Wochen am Bauch, am Bauchnabel werden die Fäden nach rund zehn Tagen entfernt. Nach reizfreier Wundheilung beginnt die Phase der konsequenten Narbenpflege und Narbenmassage, die Sie über etwa neun bis zwölf Monate fortführen sollten. Zusätzlich empfehle ich für mindestens zwölf Monate einen konsequenten UV-Schutz der Narbe, weil frische Narben unter Sonneneinstrahlung dauerhaft dunkler werden können. Lymphdrainagen und Gewebsmassagen können je nach Heilungsverlauf eine sinnvolle Ergänzung sein.

Bei einer reinen Bürotätigkeit sind Sie in der Regel nach etwa zwei Wochen wieder arbeitsfähig, bei körperlich anstrengender Arbeit empfiehlt sich eine längere Pause. Gesellschaftsfähig sind die meisten meiner Patientinnen und Patienten nach zehn bis vierzehn Tagen. Auf Sport sollten Sie für vier bis sechs Wochen verzichten, danach beginnen Sie zunächst mit moderaten Aktivitäten wie Spaziergängen oder leichtem Radfahren und steigern die Belastung erst nach Rücksprache mit mir. Sauna, Vollbad und intensive Bauchmuskelübungen sollten Sie idealerweise erst nach etwa zwei Monaten wieder aufnehmen. Ein repräsentatives Ergebnis Ihrer Bauchstraffung ist meist nach sechs Wochen sichtbar, das finale Resultat zeigt sich aufgrund von Restschwellungen und der Narbenreifung jedoch erst nach sechs bis zwölf Monaten. Insbesondere bei einer gleichzeitig durchgeführten Liposuktion benötigt die endgültige Konturierung etwas mehr Zeit.

Risiken einer Bauchdeckenstraffung

Wie jeder operative Eingriff bringt auch die Bauchdeckenstraffung gewisse Risiken, Nebenwirkungen und mögliche Komplikationen mit sich, über die ich Sie vor der Operation offen und vollständig aufkläre.

  • Schwellungen und Hämatome: In den ersten Wochen sind sichtbare Schwellungen und kleinere Blutergüsse normal und klingen meist innerhalb weniger Wochen ab.
  • Serombildung: Unter der Haut kann sich Wundflüssigkeit ansammeln, die in seltenen Fällen punktiert werden muss. Drainagen und konsequente Kompression beugen dem vor.
  • Wundheilungsstörungen: Durch das Ablösen der Haut ist die Durchblutung der Wundränder vorübergehend vermindert, was vereinzelt zu verzögerter Wundheilung führen kann. Konsequenter Nikotinverzicht senkt dieses Risiko erheblich.
  • Sensibilitätsstörungen: Oberhalb der Narbe ist ein vorübergehendes oder selten auch dauerhaftes Taubheitsgefühl möglich, das sich in den meisten Fällen innerhalb von Monaten zurückbildet.
  • Auffällige Narbenbildung: Hypertrophe Narben oder Keloide treten gelegentlich auf, insbesondere bei entsprechender Veranlagung. Eine konsequente Narbenpflege über mehrere Monate beugt dem vor.
  • Thromboembolische Komplikationen: Wie bei jeder größeren Operation besteht ein erhöhtes Thromboserisiko, dem ich mit medikamentöser Thromboseprophylaxe, Kompressionsstrümpfen und früher Mobilisierung gezielt entgegenwirke.
  • Asymmetrien und Konturunregelmäßigkeiten: Geringfügige Asymmetrien sind möglich und lassen sich gegebenenfalls durch kleine Korrektureingriffe ausgleichen.
  • Reißen der Muskelnaht bei zu früher Belastung: Wurde im Zuge der Operation eine Rectusduplikatur durchgeführt, kann eine zu frühe körperliche Belastung dazu führen, dass die Muskelnaht einreißt. Halten Sie sich daher konsequent an meine Empfehlungen zur Schonzeit.
  • Infektionen: Wie bei jedem Eingriff sind Infektionen grundsätzlich möglich, dank höchster Hygienestandards in den von mir genutzten Privatkliniken jedoch sehr selten.
  • Narkoserisiken: Allgemeine Narkoserisiken werden im separaten Narkosegespräch mit dem Anästhesisten ausführlich besprochen.

Kosten einer Bauchdeckenstraffung in Stuttgart

Die Kosten einer Bauchdeckenstraffung in meiner Praxis hängen vom Umfang der Operation und der gewählten OP-Methode ab. Als Orientierung gelten folgende Richtwerte:

  • Mini-Bauchdeckenstraffung: ab etwa 4.500 €
  • Vollständige Bauchdeckenstraffung mit Nabelversatz und gegebenenfalls Rectusduplikatur: ab etwa 8.000 €
  • Fleur-de-Lis-Bauchdeckenstraffung (T-Schnitt-Abdominoplastik): entsprechend höher, ebenso bei simultaner Liposuktion oder High-Definition-Liposuktion

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Alles, was Sie für Ihren Besuch wissen müssen

Dr. med. Christoph Zimmermann
Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Regerstraße 1, 70195 Stuttgart

Tel.: 0711 46966991 (keine telefonische Terminvergabe)
E-Mail: kontakt@plastischechirurgie-zimmermann.de

Meine barrierefreie Praxis liegt im 2. Obergeschoss der Orthopädischen Klinik Stuttgart-Botnang. Zur Erstberatung melden Sie sich werktags am Zentralen Empfang im Erdgeschoss an; den Haupteingang finden Sie gleich um die Ecke. Sie können auch direkt ins 2. OG kommen und in der Sitzgruppe Richtung Terrasse Platz nehmen, wir holen Sie dort ab.

Werktags parken Sie kostenlos in unserer hauseigenen Tiefgarage; auch in den umliegenden Straßen finden Sie zahlreiche freie Stellplätze.

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Dr. med. Christoph Zimmermann - Ihr Experte für Brust OPs in Stuttgart

Geprüft durch Dr. med. Christoph Zimmermann

Die Inhalte dieser Seite wurden von Dr. med. Christoph Zimmermann persönlich verfasst und basieren auf den höchsten Standards in der Medizin. Er ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, FEBOPRAS-zertifiziert und hat in über 16 Jahren mehr als 6.400 Eingriffe durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen zur Bauchdeckenstraffung

Wer eignet sich für eine Bauchdeckenstraffung?

Besonders geeignet ist eine Bauchdeckenstraffung für Personen, bei denen vorrangig ein Hautüberschuss im Bauchbereich besteht und nicht das Fettvolumen das Hauptproblem darstellt. Das optimale Ergebnis lässt sich erzielen, wenn möglichst viel überschüssige Haut und möglichst wenig Fettgewebe vorhanden ist.

Starkes Übergewicht sollte zuvor auf ein medizinisch vertretbares Maß reduziert werden, idealerweise auf einen Body-Mass-Index unter 30, um die Operationsrisiken nicht unnötig zu erhöhen. Übergewichtigen Patientinnen und Patienten ist daher zu raten, sich zunächst mit Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung auseinanderzusetzen. Bestehen zusätzlich lokalisierte Fettpolster, kann eine simultane Liposuktion eine sinnvolle Ergänzung oder in manchen Fällen sogar eine Alternative sein.

Welchen BMI sollte ich für eine Bauchdeckenstraffung haben?

Für eine Bauchdeckenstraffung sollte möglichst ein Body-Mass-Index unter 30 erreicht werden. Dieser Richtwert ist wichtig, weil ein deutlich höheres Gewicht das Risiko für Wundheilungsstörungen und andere Komplikationen erhöht und zugleich das langfristige Ergebnis gefährdet.

Ebenso entscheidend wie der reine BMI-Wert ist allerdings ein über mehrere Monate stabiles Gewicht. Wer noch mitten in einer Gewichtsreduktion steckt, sollte diese zunächst abschließen, da spätere Gewichtsschwankungen das Operationsergebnis wieder verändern können. Im Beratungsgespräch wird die individuelle Ausgangssituation beurteilt und offen besprochen, ob der richtige Zeitpunkt für den Eingriff gekommen ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer klassischen Bauchstraffung und einer Mini-Bauchstraffung?

Eine klassische Bauchdeckenstraffung kommt bei deutlichen Hautüberschüssen oder einer Fettschürze zum Einsatz, die über das Niveau des Bauchnabels hinausreichen. Dieser Eingriff strafft auch die obere Bauchregion und beinhaltet einen Versatz des Bauchnabels mit anschließender Neuformung.

Eine Mini-Bauchstraffung konzentriert sich dagegen auf die Unterbauchregion bis zum Nabel und kommt ohne Nabelversatz aus. Sie ist vor allem bei schlanken Frauen und Männern sinnvoll, bei denen idealerweise eine reine Hauterschlaffung im Unterbauch vorliegt und der Bauchnabel in seiner Form nicht betroffen ist.

Was ist eine Rectusdiastase und wird sie mitbehandelt?

Als Rectusdiastase bezeichnet man ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln, das vor allem nach Schwangerschaften auftritt und zu einem vorgewölbten Unterbauch sowie einer geschwächten Bauchwand führt. Eine Rectusdiastase wird im Rahmen der Bauchdeckenstraffung in der Regel mitbehandelt.

Dabei wird die auseinandergewichene Muskulatur wieder zusammengenäht, was fachlich als Rectusduplikatur bezeichnet wird, sodass die innere Stabilität der Bauchwand wiederhergestellt wird. Häufig findet sich bei der Untersuchung zusätzlich ein Bruch des Bauchnabels, eine sogenannte Nabelhernie. Dank vorhandener Kenntnisse in der allgemeinen Bauch- und Viszeralchirurgie lässt sich auch ein solcher Bruch in derselben Operationssitzung verschließen, ohne dass ein zweiter Eingriff nötig wird.

Was passiert mit dem Bauchnabel bei einer Bauchdeckenstraffung?

Das hängt vom Umfang der Operation ab. Bei einer vollständigen Bauchdeckenstraffung wird der Bauchnabel mit einem kreisrunden Schnitt aus der umgebenden Haut herausgelöst und nach der Straffung an seine neue, anatomisch passende Position eingesetzt, sodass ein natürlich wirkender Nabel in einem flachen, gestrafften Bauch entsteht.

Bei einer Mini-Bauchstraffung bleibt der Bauchnabel dagegen in seiner ursprünglichen Position, gewinnt durch den vertikalen Straffungseffekt jedoch oft eine schöne, leicht längsovale Form. Um den neu eingesetzten Nabel verbleibt eine kleine ringförmige Narbe, die mit der Zeit verblasst und in der Regel kaum auffällt.

Kann eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden?

Ja, die Kombination aus Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung ist in vielen Fällen sinnvoll und wird als Lipoabdominoplastik bezeichnet. Liegen neben dem Hautüberschuss auch lokalisierte Fettpolster an den Flanken, an der Taille oder im Oberbauch vor, wird das Fettgewebe schonend abgesaugt und anschließend die Bauchdecke gestrafft.

Bei geeigneten Voraussetzungen ist zusätzlich eine High-Definition-Liposuktion möglich, mit der sich das natürliche Muskelrelief und bei Frauen die Bauchmittellinie als feine Linie herausarbeiten lassen. Ob eine Kombination infrage kommt, wird anhand des Befundes im persönlichen Beratungsgespräch beurteilt.

Wie wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt?

Am Operationstag erfolgt je nach geplanter Narkoseform die nüchterne Aufnahme in der Privatklinik, wo eine Vorbereitung durch das Fachpersonal stattfindet. Nach einem erneuten Gespräch über den Ablauf wird die Schnittführung angezeichnet und eine Fotodokumentation erstellt.

Anschließend wird je nach Konzept eine Vollnarkose oder eine örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf eingeleitet. In der Operation wird das überschüssige Haut- und gegebenenfalls Fettgewebe schrittweise entfernt, ergänzt durch zusätzliche Schritte wie die innere Straffung der Bauchwand, die Versorgung eines Nabelbruchs oder die Neugestaltung des Nabels.

Zum Abschluss werden alle Wunden fein in mehreren Schichten vernäht, bei Bedarf Drainagen eingelegt und ein steriler Verband sowie ein Kompressionsmieder angelegt, das etwa sechs Wochen getragen wird. Nach der Operation folgt zunächst der Aufwachraum und anschließend je nach Vereinbarung die Station.

Wird eine Bauchdeckenstraffung ambulant oder stationär durchgeführt?

In der Regel wird eine Bauchdeckenstraffung stationär durchgeführt, sodass nach dem Eingriff eine Beobachtung und Betreuung in der Privatklinik erfolgt. Bei einer Mini-Bauchstraffung mit geringerem Operationsumfang ist je nach Befund und Heilungsverlauf auch ein ambulanter Eingriff möglich.

Welche Variante im Einzelfall sinnvoll und sicher ist, wird gemeinsam im Beratungsgespräch festgelegt. Die Sicherheit und eine engmaschige Überwachung in den ersten Stunden nach der Operation haben dabei immer Vorrang.

Wie kann ich mich auf eine Bauchdeckenstraffung vorbereiten?

Vor der Operation ist es wichtig, ein möglichst normales Körpergewicht zu erreichen und zu halten, idealerweise mit einem Body-Mass-Index unter 30. Eine Bauchstraffung sollte zudem erst nach abgeschlossener Familienplanung und nach einer Schwangerschaft frühestens nach einer Rückbildungsphase von sechs bis zwölf Monaten erfolgen, da sich die Bauchdecke in dieser Zeit bei konsequenter Rückbildungsgymnastik noch deutlich erholen kann.

Instabilitäten der Bauchdecke wie Brüche sollten vorab per Ultraschall beim Hausarzt oder Radiologen abgeklärt werden. Mindestens vier Wochen vor bis vier Wochen nach der Operation ist auf Nikotin zu verzichten, da dieses die Wundheilung erheblich beeinträchtigt. Außerdem werden aktuelle Blutwerte zur Überprüfung der Operationsfähigkeit etwa zwei bis drei Wochen vor dem Eingriff benötigt, die problemlos beim Hausarzt angefordert werden können. Erhöhte Blutdruck- oder Zuckerwerte sollten rechtzeitig gut eingestellt sein.

Wie lang und wie sichtbar ist die Narbe nach einer Bauchdeckenstraffung?

Bei der klassischen Bauchdeckenstraffung verläuft die Narbe horizontal knapp oberhalb der Schamhaargrenze von einem Beckenkamm zum anderen, sodass sie später unter Slip, Bikinihose oder Badehose verborgen bleibt. Hinzu kommt bei einem Nabelversatz eine kleine ringförmige Narbe um den Bauchnabel.

Bei der Mini-Bauchstraffung fällt die Narbe deutlich kürzer aus und ähnelt einer Kaiserschnittnarbe. Frische Narben sind anfangs gerötet und verblassen im Laufe der Monate zu einem feinen Strich, sofern sie konsequent gepflegt und etwa zwölf Monate vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei einer Veranlagung zu auffälliger Narbenbildung kann eine zusätzliche Narbenbehandlung sinnvoll sein.

Welche Schmerzen sind nach einer Bauchdeckenstraffung zu erwarten?

Der Bauch selbst ist nach der Operation überraschend wenig schmerzempfindlich, im Vordergrund steht meist ein deutliches Spannungsgefühl an der Bauchwand. In den ersten Tagen ist eine leicht nach vorne gebeugte Haltung notwendig, was vorübergehend zu Rückenschmerzen führen kann.

Diese lassen sich mit Schmerzmitteln in der Regel gut beherrschen und klingen mit zunehmender Aufrichtung rasch ab. Insgesamt wird der Heilungsverlauf von den meisten Patientinnen und Patienten als gut auszuhalten empfunden, zumal die Schmerztherapie individuell angepasst wird.

Wie lange dauert die Heilung und wann ist man wieder arbeitsfähig?

Nach einer Bauchdeckenstraffung ist eine echte Erholungsphase wichtig, für die mindestens zwei Wochen eingeplant werden sollten. Bei einer reinen Bürotätigkeit ist die Arbeitsaufnahme meist nach etwa zwei Wochen möglich, bei körperlich anstrengender Arbeit empfiehlt sich eine längere Pause.

Die ersten Tage sind von Schonung, langsamen kontrollierten Bewegungen und einem Spannungsgefühl an der Bauchwand geprägt. Eine gesunde Balance aus sanften, kurzen Spaziergängen und Ruhephasen in entspannter Beugehaltung von Hüfte und Knien fördert die Abheilung und Abschwellung.

Das Kompressionsmieder wird etwa sechs Wochen getragen, danach ist nach vorheriger Kontrolle eine zunehmende Belastung möglich. Ein repräsentatives Ergebnis zeigt sich meist nach sechs Wochen, das finale Resultat aufgrund der Narbenreifung erst nach sechs bis zwölf Monaten.

Wann kann man nach einer Bauchdeckenstraffung wieder Sport treiben?

Auf sportliche Aktivitäten sollte nach einer Bauchdeckenstraffung für etwa vier bis sechs Wochen verzichtet werden, je nach gewählter OP-Technik und Heilungsverlauf. Sanfte Bewegung in Form kurzer Spaziergänge ist dagegen von Anfang an erwünscht, da sie die Durchblutung fördert und Thrombosen vorbeugt.

Nach Ablauf der Schonzeit wird zunächst mit moderaten Belastungen begonnen, die erst nach Rücksprache gesteigert werden. Wurde im Rahmen der Operation die Bauchwand durch eine Rectusduplikatur gestrafft, ist diese Schonzeit besonders wichtig, da eine zu frühe Belastung die Muskelnaht gefährden kann. Intensive Bauchmuskelübungen, Sauna und Vollbäder sollten idealerweise erst nach rund zwei Monaten wieder aufgenommen werden.

Welche Risiken birgt eine Bauchdeckenstraffung?

Wie jeder operative Eingriff bringt auch die Bauchdeckenstraffung gewisse Risiken mit sich, über die vor der Operation offen und vollständig aufgeklärt wird. Dazu zählen vorübergehende Schwellungen und Blutergüsse, die Ansammlung von Wundflüssigkeit, Wundheilungsstörungen sowie ein meist vorübergehendes Taubheitsgefühl oberhalb der Narbe.

Seltener kommt es zu auffälliger Narbenbildung, Asymmetrien oder Infektionen. Wie bei jeder größeren Operation besteht zudem ein Thromboserisiko, dem mit medikamentöser Vorbeugung, Kompression und früher Mobilisierung gezielt entgegengewirkt wird. Wurde die Bauchwand gestrafft, kann eine zu frühe Belastung die Muskelnaht gefährden.

Durch eine sorgfältige Indikationsstellung, höchste Hygienestandards und eine engmaschige Nachsorge lassen sich diese Risiken so gering wie möglich halten. Internationale Studien bestätigen die hohe Sicherheit und Zufriedenheit nach diesem Eingriff, in einer Analyse von rund 200 Behandelten waren 86 Prozent mit dem Ergebnis zufrieden und 95 Prozent berichteten über eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden.

Wie lange hält das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung?

Das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung ist grundsätzlich von Dauer, da die einmal entfernte überschüssige Haut nicht zurückkehrt. Voraussetzung für ein langfristig stabiles Resultat ist allerdings ein konstantes Körpergewicht.

Starke Gewichtsschwankungen oder eine erneute Schwangerschaft können das Ergebnis nachträglich verändern, weil sich die Bauchdecke dabei wieder dehnt. Empfehlenswert sind daher eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung nach der Operation sowie eine möglichst vor dem Eingriff abgeschlossene Familienplanung. Unter diesen Voraussetzungen bleibt das Ergebnis über viele Jahre erhalten.

Kann man nach einer Bauchdeckenstraffung noch schwanger werden?

Ja, eine Schwangerschaft nach einer Bauchdeckenstraffung ist problemlos möglich und stellt kein gesundheitliches Risiko dar, denn die Bauchdecke und die Haut bleiben dehnbar.

Zu bedenken ist allerdings, dass eine Schwangerschaft das Operationsergebnis wieder verändern kann, da sich die zuvor gestraffte Bauchwand erneut dehnt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Bauchdeckenstraffung möglichst erst nach abgeschlossener Familienplanung durchführen zu lassen. Bei bestehendem Kinderwunsch sollte der richtige Zeitpunkt im Beratungsgespräch offen besprochen werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Bauchdeckenstraffung?

In aller Regel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer Bauchdeckenstraffung nicht, da es sich meist um einen ästhetischen Eingriff handelt, der als nicht medizinisch notwendig eingestuft wird.

In begründeten Einzelfällen kann eine Kostenübernahme jedoch möglich sein, etwa wenn ein ausgeprägter Hautüberschuss nachweislich zu wiederkehrenden Entzündungen, Ekzemen oder anderen gesundheitlichen Beschwerden führt. Eine solche Übernahme setzt eine individuelle Prüfung und entsprechende Nachweise voraus und wird von der Kasse im Vorfeld entschieden. Unabhängig davon ist vor dem Eingriff der Abschluss einer Folgekostenversicherung empfehlenswert, die im unwahrscheinlichen Fall einer Komplikation absichert.

Wie viel kostet eine Bauchdeckenstraffung?

Die Kosten einer Bauchdeckenstraffung richten sich nach der gewählten Operationsmethode und dem individuellen Aufwand. Eine Mini-Bauchstraffung beginnt bei etwa 4.500 Euro, eine klassische Bauchstraffung mit Nabelversatz und gegebenenfalls Straffung der inneren Bauchwand bei etwa 8.000 Euro. Bei einer T-Schnitt-Abdominoplastik oder einer zusätzlichen Liposuktion liegen die Kosten entsprechend höher.

Im Honorar enthalten sind die Operationsplanung, die Nutzung des Operationssaals samt Fachpersonal, sämtliche Verbandswechsel, das Kompressionsmieder sowie die komplette Vor- und Nachsorge über ein Jahr. Die Kosten für Anästhesie und eine eventuelle Übernachtung in der Privatklinik werden separat und transparent in Rechnung gestellt. Vorab wird ein vollständiger, schriftlicher Kostenplan erstellt, sodass keine versteckten Posten entstehen.

Sie haben noch offene Fragen, die hier nicht aufgeführt sind oder wünschen sich weitere Informationen zur Bauchdeckenstraffung in Stuttgart? Ich nehme mir gerne Zeit für ein ausführliches und vertrauensvolles Beratungsgespräch. Rufen Sie an unter 0711 46 96 69 91 oder buchen Sie direkt online einen Termin: Zur Terminbuchung.

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